Maori

Die Maoris von Aotearoa (Neuseeland) bezeichnen sich selbst als die „Stimme aller Naturvölker“, da sie aufgrund des 1840 mit den englischen Eroberern abgeschlossenen „Treaty of Waitangi“ das einzige indigene Volk sind, das ein schriftliches Dokument ihrer Souveränität über das Land besitzen. Trotz 150 Jahre dauernder Missachtung ihrer daraus hervorgehenden Rechte und der damit einhergehenden Unterdrückung ihrer Sprache, Religion und Kultur sowie der Ausbeutung der reichen neuseeländischen Fauna und Flora, fanden sie im zu Ende gehenden 20. Jahrhundert zu ihrer alten Kriegerkraft zurück. Tief verbunden mit ihren indigenen und europäischen Ahnen (Whakapapa) gehen sie einen neuen Weg der Mitte: über internationale Gerichtshöfe erkämpfen sie sich ihr Land, ihre Identität, ihre Sprache und ihre Kultur zurück um ein in den alten Traditionen und Mythologien verankertes, im Kraftfeld von Papatuanuku (Mutter Erde) und Ranginui (Vater Himmel) lebendes, modernes Maoritum zu leben. Auch ihre Spiritualität und ihre Heilmethoden folgen alten Überlieferungen ohne sich vor von vielen anderen Kulturen und esoterischen Richtungen hinzukommenden Einflüssen zu verschließen. Die Maoriheiler verbinden in ihrer Arbeit körperliche und geistig-energetische Zugänge. Dazu gehören vor allem tiefgehende Massagen (Mirimiri), Akupressur und Handauflegen, Kräuterbehandlungen, Gebete und Rituale.
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